Ooh, ich sehe, ich habe Verwirrung gestiftet...

...Na gut, ich wage einen weiteren Versuch, prognostiziere aber jetzt schonmal, dass wieder einige Rückfragen mit "

" und Konsorten kommen werden...
NeusserGletscher hat geschrieben:Wie kann man am Ende zuviel Schaufeldruck haben? Gerät man durch die Beschleunigung am Ende der Kurve nicht automatisch nach hinten?
Wo ist am Ende der Kurve eine "Beschleunigung" (die nicht vorher schon stärker da gewesen wäre)?? Wenn du quasi in Richtung vor/rück gar nichts aktiv machen würdest, dann würdest Du allein aufgrund der Massenträgheit am Kurvenende in Vorlage sein...
Schneefrau hat geschrieben:das ist quasi das gegenteil von rebound
Nein, das nicht direkt. "Rebound" hat auch etwas mit der gewählten Linie zu tun. Du wirst Dir aber mit einer "totgefahrenen Schaufel" natürlich schwer tun, diesen zu erzeugen.
NeusserGletscher hat geschrieben:Schneefrau hat geschrieben:Ich habe es so verstanden, dass man bei "schaufel totfahren" am ende der kurve gerade nicht nach hinten geht.
So habe ich es auch verstanden. Allerdings weiß ich nicht, wie ich das überhaupt umsetzen könnte. Ausser bereits bei der Schwungeinleitung so richtig die Schaufel tot zu treten.
Das ist dann jeweils falsch rübergekommen. Ich bin von einem "Sollschwung" ausgegangen, bei dem in der Kurvenausfahrt tendenziell eine etwas hintere Belastung vorliegt und die Bewegung (auch in Relation zum Ski) in der Einleitung dann nach vorne gehen sollte. "Schaufel tottreten" in der Schwungeinleitung halte ich - zumindest wenn es nicht auf einer ganz flachen Piste und mit sehr geringem Tempo geschieht - für nahezu unmöglich.