Konditionstraining vor Saison / Aufwärmen vor der Abfahrt
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Konditionstraining vor Saison / Aufwärmen vor der Abfahrt
1. Kennt ihr spezielle Übungen, mit denen man sich besonders gut auf die Wintersaison vorbereiten kann ?
2. Wie sollte man sich vor dem Skifahren (oder nach Mittagessen, oder längerer Pause) am besten aufwärmen. Welche Übungen eignen sich am besten?
Mfg Marc
2. Wie sollte man sich vor dem Skifahren (oder nach Mittagessen, oder längerer Pause) am besten aufwärmen. Welche Übungen eignen sich am besten?
Mfg Marc
... vom Kantengriff überrascht.
Jetzt endlich mit passendem Schuh unterwegs: Salomon Falcon Race
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- Wünne
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Hallo Marc,
zu Punkt 1: ich habe es bislang immer so gehalten, dass ich mich durch regelmässiges radfahren über das Jahr "Fit" gehalten habe. Ab September gehts wieder in die Muckibude und dann wird die Beinmuskulatur wieder gezielt trainiert. Dabei achte ich besonders auf konzentriertes Training auf die einzelnen Bereiche der Beinmuskulatur, dem Rücken- und Hüftbereich und der Leistengegend.
Besonders sinnvoll finde ich die einbeinigen Kniebeugen, weil u.a. neben der Muskulatur auch das Gleichgewicht trainiert wird. Nebenbei fahre ich noch mit dem Rad und besuche Regelmässig die Skihalle, um meine Technik zu verbessern.
zu Punkt 2: Nach dem Essen wärme ich mich gerne mit einem Obstler auf
So richtige Aufwärm- und Dehnübungen mache ich eigentlich nie. Ist mir in der dicken Skikleidung auch viel zu warm. Ich schwitze ja schon beim Gang zur Kabinenbahn.
In dieser Woche fange ich wieder mit meinem Training für die Saison an. Die ersten 2 Wochen sind immer die schwersten (Muskelkater), aber es lohnt sich und das merkt man spätestens am ersten richtigen Skitag, wenn man am Nachmittag noch mit kräftigen Beinen die lange Talabfahrt Technisch sauber meistern kann.
Gruss Wünne
zu Punkt 1: ich habe es bislang immer so gehalten, dass ich mich durch regelmässiges radfahren über das Jahr "Fit" gehalten habe. Ab September gehts wieder in die Muckibude und dann wird die Beinmuskulatur wieder gezielt trainiert. Dabei achte ich besonders auf konzentriertes Training auf die einzelnen Bereiche der Beinmuskulatur, dem Rücken- und Hüftbereich und der Leistengegend.
Besonders sinnvoll finde ich die einbeinigen Kniebeugen, weil u.a. neben der Muskulatur auch das Gleichgewicht trainiert wird. Nebenbei fahre ich noch mit dem Rad und besuche Regelmässig die Skihalle, um meine Technik zu verbessern.
zu Punkt 2: Nach dem Essen wärme ich mich gerne mit einem Obstler auf

So richtige Aufwärm- und Dehnübungen mache ich eigentlich nie. Ist mir in der dicken Skikleidung auch viel zu warm. Ich schwitze ja schon beim Gang zur Kabinenbahn.
In dieser Woche fange ich wieder mit meinem Training für die Saison an. Die ersten 2 Wochen sind immer die schwersten (Muskelkater), aber es lohnt sich und das merkt man spätestens am ersten richtigen Skitag, wenn man am Nachmittag noch mit kräftigen Beinen die lange Talabfahrt Technisch sauber meistern kann.
Gruss Wünne
wichtig ist unter dem Ski und was man darauf macht
- LincolnLoop
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Besser kann man nicht sagen. Das kommt grundsätzlich darauf an, wie Du Dich vorbereiten willst. Ich nehme mal grundsätzlich an, dass Du Deine Ausdauer verbessern willst (wenn Du schon von Laufen vs. Rad sprichst)!? Mountainbiken ist grundsätzlich für die Reine Ausdauer schlechter geeignet als Rennrad oder Laufen, hat dafür eine höhere Kraftkomponente. Deshalb kannst Du im Grunde nur Rennrad und Laufen wirklich vergleichen. Hier gilt: Wegen der teilweise "fehlenden" Schwerkraft werden beim Radfahren weniger Muskelgruppen beansprucht als beim Laufen. Dadurch kannst Du Pi mal Daumen sagen, dass Laufen (zumindest was Grundlagenausdauer angeht) bei gleicher Belastungsdauer und -intensität den doppelten Trainingseffekt hat (sprich: optimal, für begerenzte Trainingszeit), außerdem wirst Du, wenn Du ausschließlich Rad fährst, nicht um ein Stabi-Training rumkommen. Rad hat wiederum den Vorteil, dass Du eine viel geringere Gelenkbelastung hast und deswegen auch mal längere Einheiten absolvieren kannst (6 Std. Rad ~ 3 Std. Laufen, da ist das Laufen deutlich härter...). Grundsätzlich würde ich - auch für die Motivation - eine Mischung aus beidem bevorzugen. Laufen kannst Du immer und überall, fürs Radtraining muss das Wetter doch auch ein bisschen passen.
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6 Std Rad ist ja schön und gut, aber ist das wirklich nötig, um einen stinknormalen Skitag konditionell gut zu überstehen?! Dann schon eher, wenn man Skitouren plant etc., da dann eher... Gewisse Grundkondition ist natürlich Voraussetzung, wenn man nicht schon nach der ersten Abfahrt beim Jagatee sitzen will.LincolnLoop hat geschrieben:Rad hat wiederum den Vorteil, dass Du eine viel geringere Gelenkbelastung hast und deswegen auch mal längere Einheiten absolvieren kannst (6 Std. Rad ~ 3 Std. Laufen, da ist das Laufen deutlich härter...).
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Gilt ja nicht nur für 6 Std. Auch 2 Std. Radfahren sind besser für die Gelenke als ne Stunde laufen. Ich glaube aber, dass viele - gerade Berufstätige - ihre Vorbereitung eher (nur) am Wochenende machen, dafür dann länger (was ja in Ordnung) ist, deshalb dürfte gar nicht so uninteressant sein, wie Laufen/Rad bei längeren Belastungen gegenüber stehen.
P.S.: Im Grunde glaube ich eh nicht, dass man sich ausdauertechnisch speziell aufs alpine Fahren vorbereiten muss. Ich habe jetzt einfach mal die grundsätzlichen Vor-/Nachteile aufgeführt.
P.S.: Im Grunde glaube ich eh nicht, dass man sich ausdauertechnisch speziell aufs alpine Fahren vorbereiten muss. Ich habe jetzt einfach mal die grundsätzlichen Vor-/Nachteile aufgeführt.
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Oberkörper nicht vergessen beim aufwärmen
Ai, da ist man ja gleich verletzt, und dass schon vor der Saison.
(nichts für ungut - aber Fußball ist halt schon eine Risikosportart - mache ich persönlich daher nicht mehr. Wenn schon verletzen dann in den Bergen, Skifahren und Snowboarden sind tendenziell AFAIK weniger gefährlich als Fußball).
Generell eh - das was Spaß macht ist am besten.
Aufwärmtraining vor dem Fahren. Erstens Gondel benutzen, da kann man gleich ein paar Übungen machen, dann für mich meist raus in den Schnee ein paar Purzelbäume, ein paar Bauchflecks in weichen Schnee, bisserl stretchen, 3 Minuten durch Tiefschnee rennen (so schnell wie es halt geht, je tiefer der Schnee desto besser ist das Ganzkörpertraining). Dann die erste Abfahrt locker angehen und schaun dass man nicht bei der Auffahrt komplett auskühlt. Auch das Aufwärmen am Berg sollte Spaß machen. Wichtig daran ist IMHO dass man sich gut fürs hinfallen aufwärmt. Die Beine sind eh sofort auf Trab und warm, speziell der Oberkörper sollte aber flexibel sein und warm werden.
Ich sehe immer zig Leute die nur die Beine aufwärmen. Ganz falsch. Beine sollten schon warm sein, aber dafür braucht man nicht viel tun.
(nichts für ungut - aber Fußball ist halt schon eine Risikosportart - mache ich persönlich daher nicht mehr. Wenn schon verletzen dann in den Bergen, Skifahren und Snowboarden sind tendenziell AFAIK weniger gefährlich als Fußball).
Generell eh - das was Spaß macht ist am besten.
Aufwärmtraining vor dem Fahren. Erstens Gondel benutzen, da kann man gleich ein paar Übungen machen, dann für mich meist raus in den Schnee ein paar Purzelbäume, ein paar Bauchflecks in weichen Schnee, bisserl stretchen, 3 Minuten durch Tiefschnee rennen (so schnell wie es halt geht, je tiefer der Schnee desto besser ist das Ganzkörpertraining). Dann die erste Abfahrt locker angehen und schaun dass man nicht bei der Auffahrt komplett auskühlt. Auch das Aufwärmen am Berg sollte Spaß machen. Wichtig daran ist IMHO dass man sich gut fürs hinfallen aufwärmt. Die Beine sind eh sofort auf Trab und warm, speziell der Oberkörper sollte aber flexibel sein und warm werden.
Ich sehe immer zig Leute die nur die Beine aufwärmen. Ganz falsch. Beine sollten schon warm sein, aber dafür braucht man nicht viel tun.
schnell, riskant, vielseitig bergab
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- LincolnLoop
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