
Wenn ich aber an die Zeit vor oder während meine Studienzeit denke und gerade wenn ich alte Bilder sehe ( keine Angst, ich zeig sie nicht

Poldy
Schade, dass Du das so siehst. Ich hatte die von mir angesprochenen Aspekte nur stichwortartig angerissen, weil eine ausführliche Behandlung des ganzes Themenkomplexes den Rahmen dieses Threads sprengen würde. Die ausführlichen und fundierten Ausführungen meiner Thesen kannst Du frei vom Verdacht jeglichen Stammtischniveaus unter anderem in folgenden Artikeln wiederfinden:Wooly hat geschrieben: ↑05.12.2017 08:34Das Problem, das ich (und ich denke viele andere auch) mit speziell deinen Posts habe, ist das du, übrigens nicht nur hier im Thread, alles immer wieder auf die bösen Politiker/"Apparatschiks" & co. zu schieben,wo doch jeder sehen kann das wird eh in keiner Demokratie leben ... etc. pp.
Sorry, aber wer stetig so einen unausgegorenen Stammtischbrei von sich gibt, darf sich halt auch nicht wundern, wenn er in solchen Diskussionen nicht mehr ernst genommen wird. Ich habe überhaupt keine Problem mit anderen Meinungen, aber es sollte auch eine fundierte Meinung sein ...und die kann ich hier im Gegensatz zu (fast) allen anderen nicht erkennen.
Ich kann den meisten Thesen in deinen Links nicht zustimmen, genauso wenig wie ich den meisten Thesen von Herrn Arnim zustimmen kann. Für mich sind Politiker eben keine raffgierigen Technokraten, sondern größtenteils Menschen, die, gerade in Deutschland, oft einen ganz guten Job machen. Den komischerweise ja auch kein anderer machen will. Und ich finde unsere repräsentative Demokratie sinnvoll, und vielen "direkteren" Demokratieformen überlegen, auch wenn ich nur indirekter Einfluß nehmen kann. Ich bin nicht der Meinung, das alles Gold ist, beileibe nicht, aber dieses ewige Politikergebashe und Gejammer empfinde ich als extrem unpassend. Im Vergleich stehen wir da nicht schlecht da. Und ob das die einzig seligmachende Staatsform ist, das weiss ich nicht, aber geschichtlich gesehen auf jeden Fall die mit den meisten Freiheitsrechten und mit den wenigsten Leichen ..... und damit würde ich das Thema auch gerne beschließen ....NeusserGletscher hat geschrieben: ↑05.12.2017 12:46Wer nicht wählt, ist dumm?
Wer meckert, darf nicht wählen
Wählen ist kein Synonym für Demokratie
Die Demokratien zerlegen sich selbst
Da Du ja nach eigener Aussage kein Problem mit anderen Meinungen hast lies Dir die Artikel doch einfach mal durch und teile uns dann Deine Einschätzung mit.
Darüber hinaus gibt es zahlreiche Bücher namhafter Autoren, die sich mit dem Themenkomplex beschäftigen, beispielsweise von dem Verfassungsrechtler und Parteienkritiker Hans Herbert von Arnim.
Du hast selbst als Mitglied einer Partei keinen indirekten sondern faktisch gar keinen Einfluss. Die einzige Möglichkeit, überhaupt etwas zu bewirken, besteht darin, in Deinem Umfeld bestimmte Themen immer wieder anzuschneiden. Auch, wenn viele dies nicht hören wollen, weil sie innerlich schon aufgegeben oder sich mit dem System auf ihre Weise arrangiert haben. Ich schreibe zum Beispiel auch auf Wikipedia und muss leider immer wieder feststellen, dass selbst die Nennung objektiv überprüfbarer Fakten auf härtesten Widerstand trifft und mit den fadenscheinigsten Argumenten bekämpft wird, weil bestimmte Leute bestimmte Sachverhalte nicht lesen und erst recht nicht wahrhaben wollen.
Sehr gut!