Man muss nicht unbedingt Skifahren, um einen Unfall zu haben

Vorfall: Ich bin heute nachts auf unseren Hausberg hochgewandert (400m HM), einfacher Weg. Auf dem Rueckweg habe ich eine Treppe von der Stadtseilbahn genommen. Gut, dass ich mich am Gelaender festgehalten habe. Ich bin mit dem Wanderschuh haengengeblieben, nach hinten gefallen und meine Ferse hat der Oberschenkel beruehrt. Das Kreuzband wurde also sehr gut gedehnt. Leider war es das Knie, wo ich am 1.10.2015 operiert worden bin.
Schmerzen hatte ich jetzt keine, ausser am Aussenmeniskus, der eh immer rumzickt zeit dem Unfall.
Meine Frage: Was passiert, wenn man sich das operierte Kreuzband wieder reisst? Merkt man da etwas? Tut das so weh, wie beim ersten Mal?
Ich habe jetzt Angst, dass man nach der OP im Prinzip kein Gefuehl mehr fuer das Kreuzband hat, weil es ja einfach in den Knochen geschraubt wird. Kann es sein, dass, da meine Ferse den Oberschenkel beruehrt hat, das neue Kreuzband einfach ueberdehnt wird oder aus der Verankerung rausrutscht und es nicht mehr weh tut, wie beim ersten Mal?
Noch eine Frage: Sieht der Operateur eigentlich solche Dehnungen auch vor, wenn er die Laenge des Bandes bestimmt oder dehnt sich das spaeter selbst mit der Zeit?
Dumme Frage, aber ich mache mir etwas Sorgen.
Den Berg konnte ich danach ohne Probleme hinabsteigen, nur der Meniskus zickt, aber das macht er seit der Op immer beim Wandern.
Wie ist also das Gefuehl, wenn man sich das neue Kreuzband reisst?
Danke schoen.