ich lese gerne im forum und beteilige mich auch hin und wieder, auch weil das forum sinnlose prahlereien ( siehe "prinz(c)en" video ) nicht unkommentiert lässt. Im vielen themen entwickeln sich dagegen oft interessante diskussionen und es werden informationen ausgetauscht. ich hoffe sehr, dass themen wie dieses hier nicht überhand nehmen. wäre schade.
Gruss Poldy
meine sturzgeschichten mit unterhaltungswert ;)
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Re: meine sturzgeschichten mit unterhaltungswert ;)
Ich bin jetzt 43 Jahre, habe mit 19 mit dem TKD begonnen und dies bis vor etwa 2 Jahren betrieben, dann mussten wir den verein auflösen, aber mich hast es bis jetzt nicht losgelassen. WK habe ich auch gemacht (Vollkontakt), bestes Ergebnis: Sieg im Weltergewicht (bis 76 kg) als Blau/Rotgurt auf einem nachwuchsturnier, etwa 24 Teilnehmer in der Klasse. War aber auch einfach mein Tag.Relaxo hat geschrieben:wie lange hast du deine sportarten betrieben?
und um den vergleich ziehen zu können: wie alt bist du (falls ich das fragen darf)?

Rennen: 4 Jahre Yamaha-Cup, 4 Jahre Int. deutsche Meisterschaft (Supersport 600), aber mangels ausreichendem busget eher Mittelfeld und weiter hinten.
Laufen: Seit gut 2 Jahren (10 km 43 min, HM 1:37 Std., M 3:34 Std.)
Mit dem Skifahren habe ich vor 4 Jahren begonnen, wenn ich jünger gewesen wäre, wäre ich vermutlich auch Rennen gefahren.

Nur gehe ich anders an so was dran als du, ich mag eher das beherrschte Risiko und gehe eher an meine Grenzen ohne diese unbedingt zu überschreiten, denn das wirft einen meist eher zurück, als dass es was bringt. und darüber solltest du vielleicht auch mal ein bißchen nachdenken. So als Anregung...
Gruß, Martin
Re: meine sturzgeschichten mit unterhaltungswert ;)
wow, die ausdauer eine sportart länger als 5 jahre zu betreiben (und dabei wettkämpfe zu bestreiten) werde ich wohl nie haben.
auch dem erfolg beim tkd kann ich nur achtung schenken ...
beim motorrad kann ich nicht einschätzen wie schwer es ist, was ich aber kann ist beachtung schätzen, dass du ohne die finanziellen mittel überhaupt so lange durchgehalten hast ...
schade, dass ich keine aktuellen zeiten auf langstrecken mehr habe ...
DA wäre der vergleich wohl recht interessant gewesen.
wobei ich über eine 3:34 garnicht groß nachdenken muss, das passt auf jeden fall ...
was fandest du eigentlich schwerer? hm oder m? ich wollte früher zwar unbedingt einen m laufen, war dafür aber zu jung ...
blödes jugendschutzgesetz
skirennen stel ich mir unglaublich anspruchsvoll vor. eingentlich müsste die erfahrung ganze tage zu fahren eine kraftsparende technik vorraussetzen, dann kommt aber das rennen mit der hocke ...
wahrscheinlich muss man da hobby und leistung unterscheiden.
weil irgendwie hat sich dieses jahr alles "anders" angefühlt.
kontrolliert trifft es ganz gut, auch wenn es das auch sonst meißtens war.
ich habe es irgendwie auch noch nie geschafft, jemanden umzufahren, auch wenns einige verblüffen dürfte.
aber danke für die anregung.
grüße!
ps: bike gestern wieder fitgemacht
auch dem erfolg beim tkd kann ich nur achtung schenken ...
beim motorrad kann ich nicht einschätzen wie schwer es ist, was ich aber kann ist beachtung schätzen, dass du ohne die finanziellen mittel überhaupt so lange durchgehalten hast ...
schade, dass ich keine aktuellen zeiten auf langstrecken mehr habe ...
DA wäre der vergleich wohl recht interessant gewesen.
wobei ich über eine 3:34 garnicht groß nachdenken muss, das passt auf jeden fall ...
was fandest du eigentlich schwerer? hm oder m? ich wollte früher zwar unbedingt einen m laufen, war dafür aber zu jung ...
blödes jugendschutzgesetz


skirennen stel ich mir unglaublich anspruchsvoll vor. eingentlich müsste die erfahrung ganze tage zu fahren eine kraftsparende technik vorraussetzen, dann kommt aber das rennen mit der hocke ...
wahrscheinlich muss man da hobby und leistung unterscheiden.
vielleicht war es das, was ich aus den stürzen und dem kampfsport gelernt habe.Znegva hat geschrieben: Nur gehe ich anders an so was dran als du, ich mag eher das beherrschte Risiko und gehe eher an meine Grenzen ohne diese unbedingt zu überschreiten, denn das wirft einen meist eher zurück, als dass es was bringt. und darüber solltest du vielleicht auch mal ein bißchen nachdenken. So als Anregung...
weil irgendwie hat sich dieses jahr alles "anders" angefühlt.
kontrolliert trifft es ganz gut, auch wenn es das auch sonst meißtens war.
ich habe es irgendwie auch noch nie geschafft, jemanden umzufahren, auch wenns einige verblüffen dürfte.
aber danke für die anregung.
grüße!
ps: bike gestern wieder fitgemacht

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Re: meine sturzgeschichten mit unterhaltungswert ;)
Und genau da zeigt sich deine Ahnungslosigkeit. Nicht grundlos darf man so früh keinen M. laufen.Relaxo hat geschrieben: wobei ich über eine 3:34 garnicht groß nachdenken muss, das passt auf jeden fall ...
ich wollte früher zwar unbedingt einen m laufen, war dafür aber zu jung ...
blödes jugendschutzgesetz![]()
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Und ob die 3:34 "kein Problem" sind, darüber spreche ich erst mit jemand, der die Zeit erreicht oder unterboten hat. Bis dahin ist alles Spekulation und ein Marathon lässt sich nicht einfach mit kürzeren Läufen vergleichen. Marathon fängt erst jenseits der 30 km an...
Das sind 2 völlig verschiedene Dinge, kaum zu vergleichen.Relaxo hat geschrieben: was fandest du eigentlich schwerer? hm oder m?
Aber da nach meiner 10 km-und HM-Zeit müsste ich den M. normal deutlich schneller gelaufen sein. Ging aber nicht.
Im übrigen verstehe ich unter "Leistungssport" etwas anderes als du es bei dir beschreibst.
In einem deiner ersten postings schreibst du, dass du 14 Std. die Woche läufst. Wenn man 14 Std. läuft und auch nur halbwegs das entsprechend machbare Niveau daraus erreicht, dann dürfte das normale Dauerlauftempo locker bei 4:30 liegen, d.h. ohne Tempoeinheiten kommst du damit auf über 180 km die Woche. Meinst du nicht da hast etwas übertrieben?
Skirennen würde ich ähnlich anspruchsvoll einordnen wie Motorradrennen, aber wirklich vergleichbar ist das sicher nicht.
Gruß, Martin
Re: meine sturzgeschichten mit unterhaltungswert ;)
ich glaube, dass du mich hier falsch verstanden hast ...Znegva hat geschrieben: Und ob die 3:34 "kein Problem" sind, darüber spreche ich erst mit jemand, der die Zeit erreicht oder unterboten hat. Bis dahin ist alles Spekulation und ein Marathon lässt sich nicht einfach mit kürzeren Läufen vergleichen. Marathon fängt erst jenseits der 30 km an...
ich habe die zeit nicht als "schlecht" bewertet bzw gesagt, dass sie kein problem sein sollte, sondern wollte damit ausdrücken, dass ich achtung vor dieser leistung habe.
"das passt" ist so eine redewendung, die ich mir irgendwann angewöhnt habe.
ich weiß auch, dass hm und m sich stark unterscheiden, nur ist der rythmus ja etwas anders und ich wollte wissen, welchen du angenehmer fandest.
ich sagte am anfang auch sport auf hohem niveau, nicht leistungssport. ist meiner meinung nach ein unterschied.Znegva hat geschrieben: Im übrigen verstehe ich unter "Leistungssport" etwas anderes als du es bei dir beschreibst.
und meine leichtathletikzeit würde ich wegen dem monstertraining und den wettkämpfen auch als leistungssport bezeichnen.
ja, du hast recht, es sind 2 stunden zuviel (fiel mir gerade auf), weil ich dienstags und freitags nur eine statt 2 stunden machem, weil ich da noch zum training gehe.Znegva hat geschrieben: In einem deiner ersten postings schreibst du, dass du 14 Std. die Woche läufst. Wenn man 14 Std. läuft und auch nur halbwegs das entsprechend machbare Niveau daraus erreicht, dann dürfte das normale Dauerlauftempo locker bei 4:30 liegen, d.h. ohne Tempoeinheiten kommst du damit auf über 180 km die Woche. Meinst du nicht da hast etwas übertrieben?
aber ansonsten müsste es stimmen. mit der abweichung, dass ich beim joggen nicht volles produkt durchheize und insgesagt ca 10 minuten pause mache. von der km-anzahl kommt es auch nicht ganz hin, weil ich auf meiner klassischen strecke einen kleinen "berg" habe und ich sowohl bergauf als auch bergab langsamer bin als auf gerader strecke. hört sich zwar bei bergab komisch an, ist bei mir aber so. irgendwie habe ich bergab einfach dauernd angst zu stolpern. aber auch das schon immer.
und selbst dann könnte ich es nicht beurteilenZnegva hat geschrieben: Skirennen würde ich ähnlich anspruchsvoll einordnen wie Motorradrennen, aber wirklich vergleichbar ist das sicher nicht.

grüße!
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Re: meine sturzgeschichten mit unterhaltungswert ;)
Da könnte auch der springende Punkt liegen: eine Persönlichkeits- oder vielleicht eine Entwicklungsfrage?Znegva hat geschrieben:No risk no fun, das sehe ich auch so. In einem bestimmten Rahmen.
Wenn der individuelle 'Risiko-Kick' ungefähr dort einsetzt und aufhört, wo die eigenen Grenzen liegen, dann dürfte er anspornend wirken. Verwandelt er sich schon weit unterhalb dieser Marke in nackte Angst, so ist das meist fortschrittsbremsend. Beginnt er aber erst deutlich jenseits des eigenen Könnens, wird's gefährlich.
Liegen die eigenen, diesbezüglichen Neigungen in der 'goldenen Zone' (so ist es bei mir und vermutlich auch bei dir, Martin) ist man fein raus. Den 'Angsthasen' versucht man dann zu helfen, weil sie ja so viel verpassen. Aber die Übermütigen werden beschimpft, als würden sich selbst und die übrige Welt bösartig in Gefahr bringen. Das trifft auf rationaler Ebene ja auch zu - emotional aber suchen sie dasselbe Gefühl wie alle anderen auch. Die Maßstäbe dafür sind nur ein bisschen grotesk verrutscht.
Gruß
Martin