Hallo!
Ich fahre nun schon seit einigen Jahren begeistert den Völkl Kenja. Nun möchte ich mich ein wenig mehr Richtung off-Piste/Skitouren orientieren, jedoch die Piste nicht ganz aufgeben. Also dachte ich an den Völkl Secret mit Rahmenbindung. Macht das Sinn?
Nachfolger Völkl Kenja
- gebi1
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Re: Nachfolger Völkl Kenja
Nein, das macht keinen Sinn. Der Secret ist zu schwer. Für's Touren und Freeriden brauchst du keinen Ski mit Titanal. https://lineskis.com/en-ch/p/pandora-104 schau dir den mal an. Der Pandora 104 (baugleich mit dem Sick Day 104) ist ein enorm vielseitiger Allmountain Ski. Ob Piste, Wald, Buckel, Zerfahrenes oder tiefer Powder, mit dem Pandora 104 hast du immer den richtigen Ski am Fuss. Wie alle Line Ski ist er einfach zu händeln und enorm drehfreudig. Das Gewicht stimmt auch.
Meine zweite Empfehlung https://elanskis.com/at_de/damen-ski/fr ... tick-102-w ein unglaublich toller Ski, der sowohl auf der Piste, wie im Gelände gleichermassen abgeht. Das Highlight ist sein Fahrverhalten im zerfahrenen Gelände. Der Ski ist so gut gedämpft und trotzdem lebendig, dass er kaum Kraft kostet und enorm unterstützend ist. Keine Schwächen.
https://ch.factionskis.com/products/can ... 7845046360 noch etwas breiter, aber immer noch Allmountain. Trotz 112 mm unter der Bindung auf der Piste reaktionsschnell, bissig und enorm spassig. Im Gelände erfordert er wenig Kraft und stellt kaum Anforderungen. Schwimmt unglaublich gut auf. Etwas schwerer wie die anderen zwei.
Die Bindungswahl richtet sich nach deinen Schuhen. Touren mit reinen Alpinschuhen sind möglich. Auf Dauer brauchst du aber einen guten Freerideschuh mit Gehfunktion. Z.B. https://shop.atomic.com/de-ch/products/ ... 01266.html Freerideschuhe kommen immer mit Inserts, so dass du eine Pin-Bindung verwenden kannst. Für den Mischbetrieb Piste/Tour/Freeride hat sich die Atomic/Salomon Shift bewährt. Der Vorteil gegenüber einer Rahmenbindung liegt beim Gewicht. Wenn dir Rahmenbindungen lieber sind https://www.marker.net/de/produkte/bind ... -epf-6820/
Zum Touren brauchst du noch Felle, Rucksack mit Skihalterung, Harscheisen, Lawinenschaufel, Sonde, LVS und das Wissen, wie man diese Dinge verwendet.
Gruss
Martin
Meine zweite Empfehlung https://elanskis.com/at_de/damen-ski/fr ... tick-102-w ein unglaublich toller Ski, der sowohl auf der Piste, wie im Gelände gleichermassen abgeht. Das Highlight ist sein Fahrverhalten im zerfahrenen Gelände. Der Ski ist so gut gedämpft und trotzdem lebendig, dass er kaum Kraft kostet und enorm unterstützend ist. Keine Schwächen.
https://ch.factionskis.com/products/can ... 7845046360 noch etwas breiter, aber immer noch Allmountain. Trotz 112 mm unter der Bindung auf der Piste reaktionsschnell, bissig und enorm spassig. Im Gelände erfordert er wenig Kraft und stellt kaum Anforderungen. Schwimmt unglaublich gut auf. Etwas schwerer wie die anderen zwei.
Die Bindungswahl richtet sich nach deinen Schuhen. Touren mit reinen Alpinschuhen sind möglich. Auf Dauer brauchst du aber einen guten Freerideschuh mit Gehfunktion. Z.B. https://shop.atomic.com/de-ch/products/ ... 01266.html Freerideschuhe kommen immer mit Inserts, so dass du eine Pin-Bindung verwenden kannst. Für den Mischbetrieb Piste/Tour/Freeride hat sich die Atomic/Salomon Shift bewährt. Der Vorteil gegenüber einer Rahmenbindung liegt beim Gewicht. Wenn dir Rahmenbindungen lieber sind https://www.marker.net/de/produkte/bind ... -epf-6820/
Zum Touren brauchst du noch Felle, Rucksack mit Skihalterung, Harscheisen, Lawinenschaufel, Sonde, LVS und das Wissen, wie man diese Dinge verwendet.
Gruss
Martin
Re: Nachfolger Völkl Kenja
Wow, vielen Dank für diese ausführliche Antwort! Das klingt alles sehr plausibel...
Ich bin es dank dem Kenja gewohnt, durch jegliche Schneearten und -häufen zu pflügen, und genieße auch bei schnellen, langen Carvingschwüngen die Laufruhigkeit, da gibts kein Flattern. Da hab ich dann bestimmt Einbußen. Ich werde auch weiterhin in erster Linie auf der Piste unterwegs sein. Vl 2-3 kurze Touren/Aufstiege in der Saison bzw. innerhalb der Schigebiete halt abseits fahren.
Nun werd ich mir die vorgeschlagenen Schi mal ordentlich anschauen und vergleichen... eh eine lustige Arbeit
Ich bin es dank dem Kenja gewohnt, durch jegliche Schneearten und -häufen zu pflügen, und genieße auch bei schnellen, langen Carvingschwüngen die Laufruhigkeit, da gibts kein Flattern. Da hab ich dann bestimmt Einbußen. Ich werde auch weiterhin in erster Linie auf der Piste unterwegs sein. Vl 2-3 kurze Touren/Aufstiege in der Saison bzw. innerhalb der Schigebiete halt abseits fahren.
Nun werd ich mir die vorgeschlagenen Schi mal ordentlich anschauen und vergleichen... eh eine lustige Arbeit
- gebi1
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Re: Nachfolger Völkl Kenja
Bei Völkl gäb's ja auch Ski, die in die von dir gewünschte Kategorie fallen. https://www.voelkl.com/de/produkte/skis ... ht-w-6026/ mir sagten sie aber nicht zu. Ich fand sie zu sperrig, zu wenig spielerisch. Für die kommende Saison fliegen der 98er und der 108er aus der Range. Es kommen die Blaze https://www.skiessentials.com/Chairlift ... i-preview/ tönt interessant. Allerdings hat die Qualität der Völkl Ski in den vergangenen Jahren nachgelassen. Trotzdem hat es immer mal wieder ein Modell, dass herausragende Qualitäten hat. Ich war lange Jahre ein absoluter Fan des One und des Two. Die Fullrockerkonstruktionen waren im Tiefschnee einmalig zu fahren. Ich nutzte meinen Two aber auch auf der Piste. Leider hat er das zeitliche gesegnet. Neu scheint der Revolt 121 ja auch sehr toll zu sein. Zudem stopft Völkl bei den freestyleorientierten Modellen ein Loch in der Range und bringt für 2021 den Revolt 104.
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