Pistenfreundin hat geschrieben: ↑05.06.2024 15:06
( War im Urlaub und hab mal Internet- Detox gemacht)
Kann ich gut verstehen, Ski präparieren ist ja gerade auch nicht so eilig, wenn man sich das Wetter so anschaut
Zu der Silikon-Methode kann ich nix sagen, hab ich noch nie ausprobiert.
Ich hab immer die Dübel-Methode angewendet, damit bei einer Neumontage die Gefahr, dass was ausreißt, so gering wie möglich ist.
Auf die letzte Genauigkeit hab ich dabei bisher auch nicht Wert gelegt - ist ja nur eine Bindungsmontage und kein neurochirurgischer Eingriff

. Also wenn irgendwo ein halber mm übersteht, war mir das bisher immer egal, genauso wie ein paar Kratzer an Stellen, die man nicht sieht oder die sowieso verkratzt werden.
Man kann die Kratzer aber ganz gut vermeiden, wenn man die Stellen ein wenig mit Panzertape abklebt (wenn man dafür nicht zu faul ist, wie ich meistens).
Einen Hobel brauchst du ganz sicher nicht. Bei mir waren die Dübel meistens nach ein paar behutsamen Zügen mit der Japan-Säge abgeschnitten und das immer relativ plan. Sonst hab ich halt mit dem Stanley-Messer ein bisserl nachgearbeitet.
Bei mir dauert so eine Prozedur bei einem Paar Ski (16 Dübel, 8 pro Ski) ca 5-10 Minuten (logischerweise exklusive Aushärten des Klebers und abhängig von der Anzahl der Montage-Biere), also Hexenwerk ist’s echt keins, weil ich bin auch höchstens durchschnittlich geschickt.
Mach’s halt, wie du dich am sichersten fühlst - wird schon klappen (ist ja nur Holz und kein Spaceshuttle).
LG und viel Erfolg
R