Uwe: Ich bin auch ein nichtantworter...normalerweise

Dani: Danke!

Stefan oder Erwin: Für die Lederskischuh-Ära bin ich dann doch noch zu jung. Die Teile waren schon aus Plastik. Aber trotzdem ned wirklich toll

Präparierte Pisten gabs demnach auch schon, aber Schneekanonen waren da wo ich war wohl eher selten. Die Skier sind aber dagegen wirklich haltbar...wir haben sie immernoch.

Und das mit den Liftkarten ist ja schon mysteriös

Bei mir wars genauso, bis ich irgendwann ne Wochenkarte verpasst gekriegt hab

Tom: Fangriemen gabs bei mir auch schon nicht mehr

Dafür diese "Skistopper" dies immernoch gibt. Ob die jetzt ein Vor- oder Nachteil sind muss man selbst entscheiden. Ich habe mich auf jeden Fall immer geärgert wenn mir der Ski weggefahren ist. Und wenn die Bindung aufgehen hätt solln ist sie meistens zugeblieben...aber wohl besser als wenns einem wirklich die Ski um die Ohren haut..

Die Lifte kenn ich ned perönlich, aber mein Papa hat mir von denen erzählt...und in Livigno gibts so ne Bar wo noch so ne Gondel davorsteht.
Aber ich habe die noch nie benutzt.
Was mir da noch einfällt: Mein Bruder hat es mal Geschafft beim Sessellift seinen Ski zu verlieren.
Ich glaub das war in Jahr 6
Aber machen wir weiter im 7. Skifahrjahr
In dem Jahr habe ich wieder neue Ski gekriegt. Mit dem selber aussuchen wars dann aber nix mehr, weil mein Bruder mitdurfte. Letztendlich hat er sie ausgesucht weil er will ja später keine "uncoolen" Ski fahren müssen.
Der Verkäufer hat dem ganzen dann den Rest gegeben indem er mir bzw. meiner Mama Ski vorgeschlagen hat die richtige "Anfängerski" waren. Der dacht sich wohl "son Pimpf kann sicher ned Skifahren" oder er hatte einfach keine Ahnung davon. Was auch nicht unwahrscheinlich wäre.
Die Skischuhe gabs dazu, wieder der schlaue Gedanke dass sich "die ja anpassen" und "nicht bequem sein müssen". Dazu das Preislimit vonseitens meiner Mama.
Ich habe ungefähr 5 Paar anprobiert (ja die Auswahl wird von Jahrzu Jahr größer), und dann den mir am bequemsten erscheinden genommen. Und es war wieder eine Niete, wenn auch besser der Vorgänger. Ich konnte jetzt immerhin etwa eine dreiviertelstunde fahren ohne Schmerzen.
Lag wohl unter anderem daran dass ich einen eigentlich zu großen Schuh genommen habe, weil es der einzige war der meine Zehen nicht zerquetscht hat.
Die Schmerzen kamen je nach der Anzahl der Schlepper aber früher oder später wieder. Ich war trotzdem happy, denn es war immerhin schon etwas besser geworden.
Dafür war der Ski nix für mich. Ich fahre gerne einen Ski der durchaus sportlich sein kann aber ohne immensen Kraftaufwand regulierbar ist.
Dieser war keins von beidem, bei einer etwas schnelleren Fahrt hat er geflattert ohne Ende und war dadurch für mich nur schwer kontrollierbar, da ich weder die nötige Kraft nich genug Gewicht hatte um den Ski zu beherrschen.
Das ganze kam wohl davon das der Ski recht weich, leicht und kurz war. Ja die Länge das war auch so was. Nachdem meine ersten Ski noch größer waren als ich waren diese schon am Anfang kleiner. "Das fährt man heute so" war der Kommentar des Verkäufers.
Das kann schon sein. Ich fahre meine Ski eben nicht "so".
Jetzt gibt es wahrscheinlich einige die denken für leichte, wenig kräftige Menschen wär so ein Ski ideal. Also für mich war er es defenetiv nicht.
Es gab wieder einen Besuch in der Skischule. Besonders toll war das ich nix verstanden hab weil der Unterricht auf Italienisch gelaufen ist.
Danach bin ich einer Gruppe von 2 erwachsenen Totalanfängern(innen) gelandet die anscheinend dauerhaft von Angstzusänden geplagt waren.
In dieser Wohce habe ich...eigentlich nichts gelernt. Ausser das man manchen Leuten lieber ausweicht wenn man nicht überfahren werden will.
In der 2. Woche bin ich dann wiede rmit meinem Papa und meinem Bruder gefahren. War wieder lustig. Mit meiner Mama weniger, die wollte nur dann fahren wenn der Schnee und das Wetter gut waren. Aber war trotzdem ganz nett.
Sonst gabs eigentlich nichts mehr.
So jetzt kommen wir auch schon zu Jahr 8, dem Jahr des Skilagers.
Ja, es ist bei uns üblich dass man mit der Schule einmal ins Skilager fährt. Bei uns war es in der 7. Klasse soweit. Die meisten haben sich natürlich gefreut. Ich habe um neue Ski gebettelt, aber keine gekriegt. Soweit verständlich, wenn man nicht weiß das diese mittlerweile um die 20-25cm kleiner als ich waren. Die Skischuhe waren jetzt nicht mehr zu groß sondern schon an der Grenze zu zu klein.
Naja gut, habe ich mir gedacht, die Anfänger müssen ja eh auf Bigfoots fahren da werden meine kleinen Ski auch nicht so schlimm sein.
Also Sachen gepackt. Die Zimmereinteilung war schon schlimm. Es gab soweit ich weiß für uns Mädels ein 8er, 2 4er und ein 6er Zimmer. Wohin komme ich? Natürlich ins 8er Zimmer weil ich und ein paar andere nicht da waren als das ganze aufgeteilt worden ist.
Schön war das ein 4er und das 6er Zimmer ein eigenes Bad hatten und die 4er Zimmer schon größer waren als unser 8er-Zimmer. Zwie Stockbetten an jeder Wand, dazwischen ein Gang nicht breiter als eins der Betten. Grausam.
Nun hasse ich es unten in einem Stockbett zu schafen. Da die Anfängergruppe aber vor uns zurückgekommen ist waren nurnoch die unteren Betten frei. Ich habe es glückerweise geschaft ein halbwegs sauberes zu erwischen. Trotzdem, besonders..sauber war es nicht.
Das Essen war auch ziemlich schlecht.
Aber nun zum wesentlichen, zu Skifahren. Alle die schon Skifahren konnten mussten am ersten Tag vorfahren. Toll wenn man in unbekanntem Gelände nach ca. 1 Jahr Pause beobachtet und in Gruppen eingeteilt wird. Nach besser wenn manche schon dort waren und das Gelände einschätzen können. Ich war als eine der ersten dran. Also hoch und gleich mal beobachtet runter den Berg. Ich bin in de 3. Gruppe gekommen, die schlechteste. Lag wohl auch daran das es ausgesehen hat als könnte ich nicht Skifahren so wie die Dinger geflattert haben.
Aer gut, zumindest bin ich in deiser Gruppe am besten gefahren. Auch nicht schlecht.
Und wir hatten als "Lehrerin" eine Sportrefrendarin, die das ganze recht gut vermitteln konnte.
Am Ende war unsere gesamte Gruppe besser als alle in Gruppe 2. Auch kein schlechtes Ergebnis.
Das einzig schlechte war wohl dass es dort so kalt war, das mir das Beschlagene auf der Skibrille festgefroren ist. Ziemlich sofort. Hatte die Folge das ich rumgelaufen bin wie ein Albinokarnickel, weil ich letztendlich meistens Brillenlos gefahren bin. Schön war es dann natürlich wenn die Schneekanone an war. Dann hatte ich 2 möglichkeiten: Augen zu oder Brille auf.
In beiden Fällen konnte ich eigentlich nichts sehen.
Was neu für mich war, war die Tatsache das sich dort ernsthaft aufwärmen musste vor dem Skifahren. Bis dahin war Skigymnastig für mich das was "manchmal im Fernsehn kommt" (es gab wirklich mal irgendwo so ne Sendung wo das gezeigt worden ist

). Danach hab ichs aber nie wieder gemacht.
Insgesamt haben wir dort aber ziemlich viel Spaß gehabt sowohl beim Skifahrn als auch beim...Nicht-Skifahrn. Alles in allem wars eine ziemlich lustige Woche, wenn auch die Zickereinen in unserem Zimmer nicht ausgeblieben sind.
Es gab nur in einem der 4er Zimmer eine Gruppe von Mädels die sich geweigert haben weiterhin Skizufahren nachdem sie einmal auf die Schnauze geflogen sind. Das Ende vom Lied war dass sie extrem stolz drauf waren nen Minihügel auf Kurzcarvern zu bewältigen wobei die anderen "Anfänger" mittlerweile mit normalen Skiern und auf dem normalen Berg waren.
Aber solche gibts wohl immer.
So erstmal tschüss für heute, muss noch was für die Schule machen...ein Aufwärmprogramm für Sport entwerfen
