Skifahren im SULZ
Re: Skifahren im SULZ
Das gute an Sulz-Buckeln: Wenn du den Mut und die Stabilität hast, kannst du gecarved voll durchknallen (im Gegensatz zu gefrorenen Buckeln). Der Nachteil: Du musst im Sulz auch irgendwann mal stehen bleiben, was wesentlich mühsamer ist als bei den meisten anderen Verhältnissen.
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Re: Skifahren im SULZ
Die Frage ist AUCH die Selbsteinschätzung....
Ja, ich kann im buckligen Sulz Carven. Nein, ich habe nicht das Gefühl, dass das sicher ist wegen:
- andere Skifahrer
- eigene Kraft zum stehenbleiben
Wenn ich sehe, dass die Kraft schwindet, bremse ich ab - und DANN schwindet die Kraft WIRKLICH. Heißt: auf Sulz carve ich die ersten ca. 300 m, bremse dann in meiner Not und danach kannst mich locker einsulzen - das war's....
Deswegen ziehe ich es vor, auf Sulz zwischen den Buckeln zu driften == bremsen == kostet Kraft, aber man wird wenigstens nicht schneller, als der Schutzengel fliegen kann...
Wenn ich die babypopoglatte Stelle am Rand vorfinde, gibt es keine Probleme.
Und das letzte Kräftchen spare ich mir ohnehin für die Ankunft im Tal. Da machen alle Apres-Ski, und man will ja nicht so aussehen, als wäre Sulz ein Problem.... ODER? Untenrum ist es ja meist auch flacher.
Meine Begleitung (160 cm, keine 50 kg) fliegt über Sulz als wäre da nix Nennenswertes. Dann kriegt sie plötzlich Angst, und man sieht nur noch eine große Sulzwolke, wo sie gerade gesehen ward. Sie steht danach auf, lacht, merkt an, dass es ein riesen Spaß war, und fährt weiter... Ich aber habe keinen Bock drauf, eine Sulzwolke zu produzieren.
Ja, ich kann im buckligen Sulz Carven. Nein, ich habe nicht das Gefühl, dass das sicher ist wegen:
- andere Skifahrer
- eigene Kraft zum stehenbleiben
Wenn ich sehe, dass die Kraft schwindet, bremse ich ab - und DANN schwindet die Kraft WIRKLICH. Heißt: auf Sulz carve ich die ersten ca. 300 m, bremse dann in meiner Not und danach kannst mich locker einsulzen - das war's....
Deswegen ziehe ich es vor, auf Sulz zwischen den Buckeln zu driften == bremsen == kostet Kraft, aber man wird wenigstens nicht schneller, als der Schutzengel fliegen kann...
Wenn ich die babypopoglatte Stelle am Rand vorfinde, gibt es keine Probleme.
Und das letzte Kräftchen spare ich mir ohnehin für die Ankunft im Tal. Da machen alle Apres-Ski, und man will ja nicht so aussehen, als wäre Sulz ein Problem.... ODER? Untenrum ist es ja meist auch flacher.
Meine Begleitung (160 cm, keine 50 kg) fliegt über Sulz als wäre da nix Nennenswertes. Dann kriegt sie plötzlich Angst, und man sieht nur noch eine große Sulzwolke, wo sie gerade gesehen ward. Sie steht danach auf, lacht, merkt an, dass es ein riesen Spaß war, und fährt weiter... Ich aber habe keinen Bock drauf, eine Sulzwolke zu produzieren.
Re: Skifahren im SULZ
"Sulzwolke": ist das die trockene Ausführung von Nassschnee?............ 

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Re: Skifahren im SULZ
Seid ihr in ne Lawinensprengung geraten? 

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Re: Skifahren im SULZ
Ich habe glaube ich eine andere Definition von Sulz.
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Re: Skifahren im SULZ
Nein, die Dame ist nur sehr flott gefahren und hat in einem der Sulzhügel ihren Meister gefunden. Wenn eine 160 cm, 50 kg-Person mit voller Wucht in den Sulz einschlägt, spritzt er nun mal

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Re: Skifahren im SULZ
Ich glaub, ich habe auch eine andere Definition von Buckel:
Wenn ein sehr guter Skifahrer noch Carven kann, dann ist es eine glatte Piste mit Bodenwellen und Schneehaufen, aber sicher ohne Buckel. Buckelpisten erkennt man daran, dass hier niemand mehr carvt.
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Re: Skifahren im SULZ
Es kommt auf die Höhe, Ausdehnung, Steilheit und die Häufigkeit der Buckel an.... 
Es geht aber gar nicht um die Definition von Buckel. Ein mal habe ich eine jungfräuliche Sulzpiste vorgefunden (präpariert am Vortag, den ganzen Tag ungenutzt, weil der Skilift nicht lief). In solchem Sulz zu fahren ist echt ein Genuss.
Die "normale" Schlussabfahrt im Frühjahr ist nachmittags "buckelig" und "sulzig", ist aber natürlich keine "Buckelpiste".
Die Schneehügel - wenn Du sie so nennen willst - haben ausreichend innere Dichte, um den Skifahrer bei Rückenlage auszuhebeln, oder bei bei Vorlage Schnee fressen zu lassen. Mit etwas "Glück" ist das ganze mit einem Eisbuckel unterfüttert - diese sind extrem tückisch, weil sie GAR nicht nachgeben (im Gegensatz zu den Buckeln/Sulzhügeln davor) - wenn man da mit einer falschen Balance rangeht, fliegt man ab wie Rakete.
Zugegeben: DAS ist der größte Spaß der letzten Skiminuten des Tages: gucken, wie die alle beim runterkommen ihre Flugübungen machen
Und das ist auch die größte Herausforderung: selbst nicht zum Belustigungs-Objekt der finalen Show zu werden.
Zum Glück ist Sulz auch "verzeihend". Habe noch niemanden gesehen, der sich ernsthaft verletzt hätte (und das will ich auch nicht sehen!).

Es geht aber gar nicht um die Definition von Buckel. Ein mal habe ich eine jungfräuliche Sulzpiste vorgefunden (präpariert am Vortag, den ganzen Tag ungenutzt, weil der Skilift nicht lief). In solchem Sulz zu fahren ist echt ein Genuss.
Die "normale" Schlussabfahrt im Frühjahr ist nachmittags "buckelig" und "sulzig", ist aber natürlich keine "Buckelpiste".
Die Schneehügel - wenn Du sie so nennen willst - haben ausreichend innere Dichte, um den Skifahrer bei Rückenlage auszuhebeln, oder bei bei Vorlage Schnee fressen zu lassen. Mit etwas "Glück" ist das ganze mit einem Eisbuckel unterfüttert - diese sind extrem tückisch, weil sie GAR nicht nachgeben (im Gegensatz zu den Buckeln/Sulzhügeln davor) - wenn man da mit einer falschen Balance rangeht, fliegt man ab wie Rakete.
Zugegeben: DAS ist der größte Spaß der letzten Skiminuten des Tages: gucken, wie die alle beim runterkommen ihre Flugübungen machen

Zum Glück ist Sulz auch "verzeihend". Habe noch niemanden gesehen, der sich ernsthaft verletzt hätte (und das will ich auch nicht sehen!).
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