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Herbert Züst
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Beitrag
von Herbert Züst » 24.01.2006 09:15
...und weil es leider in sehr vielen Gebieten kaum mehr Buckelpisten gibt
Leider wenn ich so an die alte Lagalb oder auch den Mont-Fort im Wallis denke, kommt schon etwas Wehmut auf. Aber etwas ruhigere Buckel findet man auch heute noch fast überall, und da meine Knochen auch nicht mehr 20 ig sind, ist es vielleicht besser so.
Gruss Herbert
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Martina
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Beitrag
von Martina » 24.01.2006 10:37
Mont Fort ist aber einer der Orte, wo man (zumindest, als ich jeweils da war) immer auf Buckel zählen konnte.
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Herbert Züst
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von Herbert Züst » 24.01.2006 11:26
Auch der Mont Fort wird heute bis zuoberst mit der Seilwinde prepariert.
Im Gebiet von Nendaz gibt es aber noch die Abfahrt "Plan de Fou" welche noch nicht prepariert wird und noch schöne Buckel hat, ist aber recht steil und da ein Sturz nicht unbedingt ratsam ist, kann man (ich) da nich voll reinfahren.
Grus Herbert
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Gast
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von Gast » 24.01.2006 11:41
noch ein kleiner nachtrag zu den skis in den buckeln:
buckelpiste fahren, im sinne einer sauberen, fluessigen linie incl spruenge, geht wohl besser, wenn die skis nicht meinem sonstigen ski-ideal entsprechen (das waere dann der snowrider titaniumrace bzw. der edelwiser mit tinanaleinlage).
natuerlich kann man damit auch gut buckelpiste fahren, aber dann doch tendenziell auf der kante.
verglichen mit den (weichen pommes-) skis, die wir anfang 90er in den buckeln gefahren sind, ist es aber doch mehr ein krampf
in anderen worten, extreme ausgleichsbewegung/tiefentlastung mit geschlossenen beinen, drehen der hueften, schultern talwaerts macht mit carvern keinen sinn, war aber sehr stylisch und dynamisch.
vielleicht sollte ich mal einen schwach taillierten slopestyle ski in die buckeln mitnehmen...
gruss
mede
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Beitrag
von Hosky » 24.01.2006 11:55
extreme ausgleichsbewegung/tiefentlastung mit geschlossenen beinen, drehen der hueften, schultern talwaerts macht mit carvern keinen sinn,
Kann man so imho nicht stehen lassen. Ich fahre mit meinen 165 er P60 SC Racing heute um Längen besser in den Buckeln als früher mit den Pommeslatten, und keineswegs carvend sondern mit Ausgleichstechnik. Funktioniert problemlos auch mit einem SL-Carver. Liegt aber (neben der Skilänge) hauptsächlich am Training
Der "ideale Buckelski" ist wohl schon weniger tailliert, weicher und liegt vielleicht so bei 170-180 cm, aber letztlich spielt gerade in Buckeln die Technik / das Training eine weitaus größere Rolle als das Material.
Also keine Ausreden, geh trainieren!
Grüße,
Hosky
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Beitrag
von rolf » 24.01.2006 12:18
Herbert Züst hat geschrieben:Auch der Mont Fort wird heute bis zuoberst mit der Seilwinde prepariert. Im Gebiet von Nendaz gibt es aber noch die Abfahrt "Plan de Fou" welche noch nicht prepariert ...
Am Mont Fort gibt es nach wie vor eine sehr anspruchsvolle Buckelpiste direkt unter der Gondel. Der Plan du Fou ist hübsch aber nicht mit dem Mont Fort zu vergleichen.
lg Rolf
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von Cradle22 » 24.01.2006 12:23
Hi!
Herbert Züst hat geschrieben:Auch der Mont Fort wird heute bis zuoberst mit der Seilwinde prepariert.
Im Gebiet von Nendaz gibt es aber noch die Abfahrt "Plan de Fou" welche noch nicht prepariert wird und noch schöne Buckel hat, ist aber recht steil und da ein Sturz nicht unbedingt ratsam ist, kann man (ich) da nich voll reinfahren.
Grus Herbert
Das mit dem Sturz kann ich aus eigener Efahrung bestätigen...
50 m unterhalb des oberen Einstiegs ausgehebelt (F*#** Rückenlage), irgendwie mit dem Kopf gen Tal zeigend auf dem Rücken gelandet, und fast 100 m lang über die Buckel gen Tal gebügelt, mit ganz schönen Flugeinlagen

.
War mir aber nix passiert... schon sieben Jahre her...
Gruß,
Arndt
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mede
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Beitrag
von mede » 24.01.2006 12:27
lieber hosky
ich will dir ja gar nicht absprechen, dass du heute besser buckelpisten faehrst als frueher mit den pommes latten. deshalb kannst du aber nicht auf die allgemeinheit schliessen (vielleicht gab es ja wirklich leute, die fuhren sehr gut buckelpiste mit den damaligen skis????)
nur: das hat mit dir zu tun, nicht mit dem material.
lies vielleicht ein bisschen genauer, was ich geschrieben habe: ich habe den snowrider erwaehnt, welcher:
* unter der bindung 80mm breit ist
* einen radius von 12 m aufweist
* von mir mit platte gefahren wird
ich glaube, wir muessen nicht anfangen zu diskutieren, dass geschlossenes fahren mit der erwaehnten buckelpistentechnik mit solchen skis (und auch zb mit slalomcarvern mit kleinen radien) keinen sinn macht.
das heisst aber nicht, dass diese technik nicht angebracht war mit den alten skis, oder dass carving skis den alten skis in den buckeln ueberlegen waeren.
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Herbert Züst
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von Herbert Züst » 24.01.2006 12:47
@ cradle 22
mit ganz schönen Flugeinlagen
und dabei noch den dort befindlichen Steinmocken ausgewichen!!
kenn ich, war bei mir noch etwas länger da ich gerade unterhalb der Bergstation durch einen Schlag an einen Stein einen Ski verlor und für eine Fahrt auf einem Ski wars dann doch etwas zu steil. Bin mit einigen Prellungen davon gekommen.
Grus Herbert
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von Herbert Züst » 24.01.2006 13:05
Wollte dies noch sagen:
Plan de fou heisst übersetzt Plan des Verrückten aber nur die ganz Verrückten fahren, oder eben fligen die Diretissima direkt unter der Bahn.
Wenn man die Umfahrung über die Rampe nimmt ist' s halb so wild.
Bezüglich Buckelpistentechnik meine ich, dass man nicht unbedingt, wie hier gemeinhin verteten, auf den Buckeln drehen muss, sondern vor allem im steilen Gelände sich durchaus auch auf der Kante durch die Täler schlängeln kann. Dies hat den Vorteil, dass man wie schon gesagt, nicht aus dem Hang katapultiert wird.
Gruss Herbert
Zuletzt geändert von
Herbert Züst am 24.01.2006 15:00, insgesamt 2-mal geändert.