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Beitrag
von nicola » 17.11.2008 23:55
urs hat geschrieben:
ich behaupt ja auch nicht, dass driften per se schneller ist, es geht darum, den ski möglichst lange auf dem belag zu lassen, da die kante nunmal langsamer ist. wenn das metall ähnlich schnell wäre, müssten sie nicht dermassen forschung in belagsstruktur und wachse stecken

.
uuii - urs - gemischtes äpfel&birnen kompott ... gleiten und kurven fahren...

das ist bestimmt ein spanndenes thema für alle schnell-kurzschwung-freunde

nicola
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Herbert Züst
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Beitrag
von Herbert Züst » 18.11.2008 07:28
Wäre natürlich auch ein Ansatz zur Entwicklung von anderem Kantenmaterial wie z.B. ein Verbundstoff aus Carbon und Keramikpulver. So ein Material hätte den Vorteil einer geringen Wärmeleitfähigkeit und würde damit schneller. Wäre so etwas in der FIS überhaupt erlaubt?
Gruss Herbert
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Beitrag
von urs » 18.11.2008 07:41
nicola hat geschrieben:uuii - urs - gemischtes äpfel&birnen kompott ... gleiten und kurven fahren...

das ist bestimmt ein spanndenes thema für alle schnell-kurzschwung-freunde

hallo nicola
Da seh ich, als laie, keinen widerspruch - das rennen besteht nun mal aus äpfeln und birnen. Die Frage ist, wovon ich mehr esse.
Gruss urs
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Beitrag
von nicola » 18.11.2008 09:42
urs hat geschrieben:Da seh ich, als laie, keinen widerspruch - das rennen besteht nun mal aus äpfeln und birnen. Die Frage ist, wovon ich mehr esse.
das thema hat sich erweitert. es geht nicht nur um richtungsänderung und gleiten, sondern um das beschleuingen. das wird mehr und mehr ein entscheidender faktor am weg zur bestzeit.
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Beitrag
von unknown » 18.11.2008 09:48
Herbert Züst hat geschrieben:Wäre natürlich auch ein Ansatz zur Entwicklung von anderem Kantenmaterial wie z.B. ein Verbundstoff aus Carbon und Keramikpulver. So ein Material hätte den Vorteil einer geringen Wärmeleitfähigkeit und würde damit schneller. Wäre so etwas in der FIS überhaupt erlaubt?
Gruss Herbert
Für die Materialwahl der Ski, sowohl bei der Lauffläche als auch den Kanten gibt es nach den aktuellen FIS Regularien keinerlei Einschränkungen. Lediglich für die Festigkeit bezüglich der Bindungsmontage gibt es entsprechende Normen. Kann man alles hier nachlesen:
http://www.fis-ski.com/data/document/au ... e-2008.pdf
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von nicola » 18.11.2008 10:29
unknown hat geschrieben:Für die Materialwahl der Ski, sowohl bei der Lauffläche als auch den Kanten gibt es nach den aktuellen FIS Regularien keinerlei Einschränkungen. Lediglich für die Festigkeit bezüglich der Bindungsmontage gibt es entsprechende Normen. Kann man alles hier nachlesen:
http://www.fis-ski.com/data/document/au ... e-2008.pdf
es dürfen keine vorrichtungen und materialien verwendet werden, die auf chemischer oder physikalischer basis eine signifikante temperaturerhöhung herbeiführen.
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Beitrag
von Herbert Züst » 18.11.2008 12:26
Ich nehme an, dass dies heisst, dass keine aktive Wärme zugeführt werden darf, ich aber schon isolierende Materialien wie z.B. Keramik verwenden kann, die die erzeugte Reibungswärme weniger ableiten?
Gruss Herbert
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von Martina » 18.11.2008 14:59
@Nicola
Das war mal wieder ungenau ausgedrückt von mir. Vielleicht genauer: Wenn ich in einem vorgegebenen Lauf versuche, so viel wie möglich zu carven, bin ich (meist) langsamer, als wenn ich mehr driften in Kauf nehme, da die möglichst gecarvte Linie oft deutlich ungünstiger ist als eine mehr gedriftete (hu, klingt jetzt kompliziert).
Dh. carven ist schneller, wenn der Ski die Linie "wünschen" kann. Leider stehen die Tore nicht immer genau dort, wo es der Ski gerne hätte.
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von Moorkuh » 18.11.2008 15:16
Oder, kurz ausgedrückt: Ein langer, schnell gefahrener Weg kann länger dauern als ein kurzer, langsamer gefahrener
Martin
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von Martina » 18.11.2008 15:25
Mein Weg, das auszudrücken, war mit Sicherheit länger...
Danke, das anscheinend zu einfach für mich!