Ralph69 hat geschrieben:Hallo TEE
TEE hat geschrieben:Ralph69 hat geschrieben:Zudem wird beim Stoppschwung der Druck durch Tiefgehen stetig aufgebaut, bis die Kanten greifen.
ich habe das video nicht angesehen, vielleicht versteh ich dich nur falsch aber: durch "tiefgehen" wird aber meiner meinung nach kein druck aufgebaut - eher das gegenteil wird erreicht...
gruß thomas
Bevor die DSV-Geschädigten hier auf das angebliche Unwort "Tiefgehen" wie eine Meute pawlowscher Hunde einbreschen wäre es angebracht zu fragen, in welchem Zusammenhang der Begriff stehen könnte, zumal auch in der "Dynamik des modernen Skifahrens" diese Kernbewegung (Beugen-Stecken) nicht wegzudenken ist.
Was ich mit Tiefgehen meinte ist die Beugung des Kniegelenks und Verlagerung des Körperschwerpunkte nach vorne, was den Druck auf die Skischaufel erhöhen soll. Gerade bei Üben des Kurzschwingens kann dieses Beugen-Stecken etwas überbetont werden, was dann von Kymophobikern gerne als hoppeln missverstanden wird.
Gruss
Ralph69
Dass der Druckaufbau beim Tiefgehen durch das Abbremsen der Tiefbewegung und nicht durch das Tiefgehen selbst erzeugt wird, stand zwar auch schon in den DVS-Lehrplänen der 80er, hat sich aber im Sprachgebrauch in der Skischule nie durchgesetzt. Es wurde eben meist nur vom Tiiiieeeeefffffgehen gesprochen...bzw gepredigt
...und damit leider auch wohl tausendfach falsch verstanden (und nicht nur von Skischülern)
Dieses Abbremsen zum Druckaufbau bei entsprechenden Fahrformen (gings hier nicht um Driften im steilen Gelände? Kann das Video nicht öffnen

) auszunutzen, funktioniert zwar gemäss den Gesetzen der Physik auch heute noch, bei Übertreibung werden sich aber die Möglichkeiten der Eigensteuerung taillierter Skis und damit eine moderne Skitechnik dem Probanden eben nicht unbedingt erschliessen
PS: "Kymophobiker" passt vielleicht hier nicht so recht. Modernes dynamisches Skifahren wäre eher ausgesprochen kymophil (gibts das Wort eigentlich?)
