Haha da habe ich ja eine hitzige Debatte ausgelöst...
Also persönlich habe ich das Gefühl, dass immer wieder neue Skier bzw. Technologien erfunden werden, um die Preise hochzuhalten oder zu erhöhen. Der Konsument hat nämlich erkannt, dass die Firmen den Skiern jedes Jahr ein neues Deckblatt geben, der Ski vom Aufbau, Herstellung, Qualität, etc. jedoch der selbe geblieben ist. Der Käufer greift folglich zum stark reduzierten Vorjahresmodell. Schaut doch mal, wie oft im Forum zum Beispiel folgendes gefragt wird: "Hat sich am XY Race Worldcup SL Pro Competition von 2009 zu 2010 was geändert?" Sorry für das Nennen des Top-Racemodells. ^^
Daher müssen die Hersteller ein anderes Mitel für die hohen Preise finden. Habt ihr etwa das Gefühl, dass Völkl am Racetiger wirklich je etwas geändert hat... Wenn ja, dann korrigiert mich bitte
Atomic baut Doppeldecker, welche fast 1.5 so teuer sind wie die sonstigen Skiern. Head verbaut Chips zum gleichen Zweck. Genau dasselbe wird bei Tennisrackets getan. Ein Beispiel für Tennisfans: Wilson führte vor ein paar Jahren das "N-Code"-System ein. Dies wurde später zum "K-Factor". Im Jahr 2010 heissen die Wilson neu "BLX". Der Konsument soll schliesslich auch weiterhin Federers Waffe kaufen ^^. Der Schläger hat sich mit grosser Sicherheit kaum oder nur geringfügig geändert. Das merkt man beim TESTEN. Mit dem "BLX" senkt man die eigene Fehlerquote nicht plötzlich um 50 % ...
Das Probleme finde ich, dass Vieles verpauschalisiert wird. Und genau das tun einige von euch

Es ist falsch, zu behaupten, alle zwei Jahre würden Skier neu erfunden werden. Doch genauso unzulässig ist es, generell alle neue Technologien einfach mal als "Unsinn" abzutun. Daher halte ich es wie Uwe. Mal zu einer Messe gehen, den Ski allenfalls testen und dann das eigene Urteil fällen.
Wer weiss vielleicht ja "KERS" doch noch den Skisport...
